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25. Juli 2017


Wieland Wagners Siegfried Wagner-Rezeption im RW21

Mit großzügiger Unterstützung der Friedrich Baur-Stiftung, der Oberfrankenstiftung, der Stadt Bayreuth und der Sparkasse Bayreuth findet unsere nunmehr zehnte Ausstellung in Folge in Bayreuth – wie schon im vorvergangenen Jahr – erneut im RW21 statt: Anlässlich Wieland Wagners 100. Geburtstags am 5. Januar 2017 dokumentiert die Internationale Siegfried Wagner Gesellschaft e.V. Wieland Wagners Siegfried Wagner-Rezeption, die die intensive Beschäftigung des berühmten Regisseurs, Bühnenbildners und Festspielleiters mit dem Oeuvre seines Vaters aufzeigt:
 

 

Die Ausstellung des Kuratorenteams Prof. Dr. Peter P. Pachl und Achim Bahr wird die Arbeit des Bühnenbildners und Regisseurs Wieland Wagner an den Opern seines Vaters in Entwürfen und Fotografien, Besetzungszetteln und Presseberichten umfangreich dokumentieren. Zur Mitwirkung an Konzeption und Textualisierung der Ausstellung konnte die österreichische Theater- und Musikwissenschaftlerin Dr. Ingrid Kapsamer gewonnen werden, die die ebenso umfassende wie voluminöse Biografie Wieland Wagner: Wegbereiter und Weltwirkung vorgelegt hat.
 
Die Ausstellung wird am Dienstag, den 25. Juli 2017, um 10:30 Uhr durch Bürgermeister Thomas Ebersberger eröffnet.
 
Ort der Veranstaltung ist der Ausstellungsraum (»Galerie«, 1. Etage) im

 

    RW21
    Richard-Wagner-Straße 21
    95444 Bayreuth
     
    Telefon: +49 . (0) 921 . 507038 - 30
     

Die Eröffnung wird musikalisch gestaltet von Rebecca Broberg (Sopran) und Ulrich Urban (Klavier) mit Szenen und Arien aus Opern von Siegfried Wagner.
 
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Stadttbibliothek (Di-Fr: 10:00-19:00 Uhr, Sa: 10:00-15:00 Uhr) bis zum 26. August 2017 besichtigt werden, der Eintritt ist frei.

 

 
25. Juni 2017


»Vater! Du verfluchst mich?«

Am Samstag, den 25. Juni 2017, um 18:00 Uhr bringen Daniel Philipp Witte (Tenor), Tim Stolte (Bass-Bariton) und Ralph Zedler (Klavier) Kompositionen von Siegfried und Richard Wagner, Clement Harris, Peter Cornelius, Emmerich Kálmán und Paul Abraham zur Aufführung.

Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
pianopianissimo musiktheater

 

 

Siegfried Wagner führte ein Leben zwischen fremden Erwartungen und persönlichen Wünschen, durch seine eigene Musik erzählt sich der Zwiespalt zwischen seiner Position als einziger männlicher Erbe des Wagner-Clans und seiner Sehnsucht nach der Erfüllung schwuler Liebe. Stellvertretend für diese beiden Seiten erklingen neben seinen eigenen Kompositionen auch Werke aus seinem persönlichen Umfeld sowie aus der Unterhaltungskultur seiner Generation, die – im Gegensatz zur seriösen Musik – immer schon queere Themen und Figuren recht offen auf die Bühne stellen durfte. 
 
Das Konzert findet statt im:

 

 
22. Juni 2017


Raritäten-Konzert mit Absolventen der UdK und Prof. Norbert Biermann

Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
pianopianissimo musiktheater
Norbert Biermann

Norbert Biermann

Im Veranstaltungsprogramm rund um die Siegfried Wagner-Ausstellung bringen am Donnerstag, den 22. Juni 2017, Johanna Knauth (Sopran), Ya-Chung Huang (Tenor) und Yilin He (Bariton) – Absolventen der Universität der Künste Berlin – am Steingraeber-Flügel begleitet von Prof. Norbert Biermann, Kompositionen von Siegfried Wagner und Clement Harris zur Aufführung.
 
Nach Klavier-, Violoncello- und Orgelunterricht absolvierte Norbert Biermann ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Volker Wangenheim und arbeitete danach als Solorepetitor am Kölner Opernhaus, war danach als Studienleiter und Kapellmeister am Theater Hagen tätig – hier auch verantwortlich für die Studienleitung der Wiederaufführung von Siegfried Wagners Oper An Allem ist Hütchen Schuld!

Acht Jahre wirkte er als Erster Studienleiter an der Komischen Oper Berlin, arbeitete als musikalischer Assistent von Marc Albrecht und Sebastian Weigle bei den Bayreuther Festspielen und u. a. als Repetitor bei den Salzburger Festspielen; 2014 wurde er als Professor für Repertoire an die Universität der Künste berufen.
 
 

Johanna Knauth, Sopran

Johanna Knauth, Sopran

Ya-Chung Huang,Tenor

Ya-Chung Huang,Tenor

Yilin He, Bariton

Yilin He, Bariton


 

Das Raritäten-Konzert findet statt am Donnerstag, den 22. Juni 2017, um 18:30 Uhr im:

 
Einzelheiten zur  Programmfolge (Änderungen vorbehalten!) wurden den Abonnenten unseres Newsletters bereits mitgeteilt, der Programmzettel steht aber auch hier noch zur Verfügung (Achtung: es öffnet sich ein separates Fenster).

 

 
8. Juni 2017


Arien und Gesänge aus Opern von Siegfried Wagner

Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
pianopianissimo musiktheater

 

Den dritten Konzertabend im umfangreichen Rahmenprogramm der Ausstellung Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste bestreitet am Donnerstag, den 8. Juni 2017, um 18:30 Uhr der Tenor Thorsten Scharnke mit Szenen und Gesängen u. a. aus Siegfried Wagners Opern Bruder Lustig, Der Heidenkönig, An Allem ist Hütchen Schuld!, Rainulf und Adelasia und Die heilige Linde; Werner Marihart begleitet ihn dabei am Steingraeber-Flügel, Peter P. Pachl moderiert das Programm.
 

Thorsten Scharnke © Elfriede Liebenow

Thorsten Scharnke
© Elfriede Liebenow

Werner Marihart

Werner Marihart

Der international, insbesondere als Wagner-Tenor gefragte Thorsten Scharnke gestaltete im Sommer 2000 in Berlin auf dem Gendarmenmarkt in einer auch von Arte TV übertragenen Inszenierung von Peter P. Pachl den Walther von Stolzing auf der Meistersinger-Festwiese und kreierte 2001 in der Uraufführung von Siegfried Wagners Oper Die heilige Linde, op. 13 in Köln den Fritigern unter Werner Andreas Albert. Mit diesem Dirigenten spielte er auch eine Reihe von Szenen und Arien aus den anderen Bühnenwerken Siegfried Wagner für den WDR ein.
 
Der Pianist Werner Marihart musizierte als Lied- und Arienbegleiter international u. a. mit Karl Ridderbusch, Dale Duesing, Gaetano Bardini und Mark Coles sowie mit Doreen deFeis auf Einladung in Taipeh, als Dirigent gastiert er regelmäßig mit der Nordwestdeutschen und der Südwestfälischen Philharmonie sowie der Neuen Philharmonie Westfalen; zudem unterrichtet er seit Jahren an verschiedenen Universitäten und Musikhochschulen.
 
Das Konzert findet statt am Donnerstag, den 8. Juni 2017, um 18:30 Uhr im:

 

 
1. Juni 2017


Lieder und Opernszenen von Siegfried Wagner

Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
pianopianissimo musiktheater

 

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, trägt die Sopranistin Annamária Kászoni – am Steingraeber-Flügel begleitet von Igor Horvat – Lieder und Szenen aus Opern von Siegfried Wagner vor; nähere Einzelheiten zum Programm folgen in Kürze.
 
Das Konzert findet statt um 18:30 Uhr im:

 

 
25. Mai 2017


Diskussion über Homophobie im Opernbetrieb

Am Donnerstag, den 25. Mai 2017, diskutieren ab 18:30 Uhr Johannes Kram, Nollendorfblog, und der Musikkritiker der »Welt«, Manuel Brug, und die Opernkritikern der »ZEIT«, Christine Lemke-Matwey, über Homophobie im Opernbetrieb: Die Verschwörung der Opernschwulen. Oder: Die Kunst der gediegenen Homohetze
 
Ort der von Dr. Kevin Clarke moderierten Diskussionsrunde ist das:

 

 
18. Mai 2017


Szenen und Arien aus Opern von Siegfried Wagner

Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
pianopianissimo musiktheater

 

Am Donnerstag, den 18. Mai 2017, singt ab 18:30 Uhr Rebecca Broberg (Sopran) begleitet am Steingraeber-Flügel von Ulrich Urban (Klavier) Szenen und Arien aus Opern von Siegfried Wagner. Auf dem umfangreichen Programm stehen die Szene der Friedelind aus  op. 13, Der Schmied von Marienburg, der Friedensgesang der Mita aus op. 10, Der Friedensengel, die Szenen der Gelwa aus op. 9, Der Heidenkönig, der Hulda aus op. 7, Schwarzschwanenreich, des Katherlies’chen aus op. 11, An Allem ist Hütchen Schuld!, der Adelasia aus op 14, Rainulf und Adelasia, der Verena aus op. 3, Der Kobold sowie der Gesang der Iris aus op. 8, Sonnenflammen.


 
Rebecca Broberg

Rebecca Broberg

Ulrich Urban

Ulrich Urban

Das auf CD verfügbare Siegfried Wagner-Repertoire wäre deutlich ärmer ohne die Einspielungen der amerikanischen Sopranistin Rebecca Broberg. Neben zahlreichen Liederabenden in den USA und in Deutschland faszinierte sie mit intensiver Darstellung auf der Bühne, etwa in der Uraufführung von Father, have you cursed me? (The Siegfried Wagner Story) in Philadelphia sowie als Gelwa in Der Heidenkönig (CD), Verena in Der Kobold (CD, auch auf DVD), Friedelind in Der Schmied von Marienburg (CD) sowie als Katherlies’chen in An Allem ist Hütchen Schuld! (DVD in Vorbereitung) – um nur ihre Verkörperungen von Hauptrollen in Opern Siegfried Wagners zu nennen.

Sie spielte auch zwei CDs mit dem Pianisten und Dirigenten Ulrich Urban ein und gestaltete mit ihm u. a. das Konzert am Vorabend der Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2013 – mit Szenen und Arien von Richard und Siegfried Wagner. Urban ist nicht zuletzt auch eine CD mit sämtlichen – seltenen – Klavierkomposition von Clement Harris zu verdanken, die er bereits 2011 für den MDR in Leipzig aufgenommen hat.
 
Ort dieses Abendkonzerts ist das:

 

 

 
4. Mai 2017


Diskussion mit Barrie Kosky: Wagner aus queerer Perspektive

Im Vorfeld seiner Neuinszenierung der »Meistersinger von Nürnberg« bei den Bayreuther Festspielen 2017 findet am Donnerstag, den 4. Mai 2017, um 18:30 Uhr eine Diskussion mit Barrie Kosky, dem preisgekrönten Intendanten der Komischen Oper Berlin, zum Thema »Wagner aus queerer Perspektive« statt.
 
Beginn ist um 18:30 Uhr im:

 

 
23. März 2017


»Wie der Vater so der Sohn?«

Prof. Dr. Michael Zywietz, Hochschule für Künste Bremen, hält am Donnerstag, den 23. März 2017, einen Vortrag über das schwierige Verhältnis der Musikwissenschaft zu Homosexualität und homoerotischen Aspekten in Leben und Werk von Komponist_innen: »Wie der Vater so der Sohn?«
 
Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr im:

 

 
9. März 2017


»Sag es niemand, möchte gern mal allein mit Dir sein!«

Am Donnerstag, den 9. März 2017, liest der Schauspieler Manfred Callsen aus Siegfried Wagners wiedergefundenen Liebesbriefen an den Gymnasiasten und späteren Dirigenten Werner Franz, die in einer von Peter P. Pachl  kommentierten Auswahl in der Publikation Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste zuerst veröffentlicht, unkommentiert und vollständig in den Mitteilungen XLVIII der Internationalen Siegfried Wagner Gesellschaft e.V., Bayreuth, abgedruckt wurden.
 
Ort der Veranstaltung ist das

Einführung und Moderation: Prof. Dr. Peter P. Pachl, Beginn um 18:30 Uhr. 

 

 
16. Februar 2017


»Siegfried Wagner. Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste«

»Siegfried Wagner. Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste.«

Gestaltung: Martin Hoffmann

Schwules Museum* Berlin
Internationale Siegfried Wagner Gesellschaft e.V., Bayreuth
pianopianissimo musiktheater München
Steingraeber und Söhne - Perfektion seit 1852
Richard Wagner Museum Bayreuth
GEWOG Wohnungsbau– und Wohnungsfürsorgegesellschaft der Stadt Bayreuth mbH
Theatermuseum Hannover
Theaterwissenschaftliche Sammlung Wahn
Theaterakademie August Everding
Opera Lounge

Unter obigem Titel zeigt die Internationale Siegfried Wagner Gesellschaft e.V., Bayreuth, in Kooperation mit dem Schwulen Museum* Berlin eine umfangreiche Ausstellung über Siegfried Wagner, in der sein eigenes kompositorisches und dichterisches Werk, seine Arbeit als Regisseur, Dirigent und Leiter der Bayreuther Festspiele, sein familiäres und ideologisches Umfeld, sein bekanntes Leben als Dandy und Familienvater vor dem Hintergrund seines lange Zeit verschwiegenen Lebens als Homosexueller, das ihn angreifbar und erpressbar machte, beleuchtet wird.
 

Die Ausstellung – konzipiert und kuratiert von Achim Bahr, Prof. Dr. Peter P. Pachl und Dr. Kevin Clarke, wissenschaftliche Mitarbeit Dr. Michael Baumgarten und Cindy Wegner, Ausstellungsdesign Martin Hoffmann – wird am Donnerstag, den 16. Februar 2017, eröffnet und bis Montag, den 26. Juni 2017 zu sehen sein; Leihgeber sind u.a. das Richard Wagner Nationalarchiv in Bayreuth, die Theatermuseen in Hannover und Köln sowie die Theaterakademie in München, das online-Opernmagazin Opera Lounge wird über einzelne Aspekte der Ausstellung berichten.
 
Neben den offiziellen Führungen durch die Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Konzerten vorbereitet; Näheres hierzu werden wir sobald wie möglich mitteilen – bitte tragen Sie sich am besten für unseren »Newsletter« ein!
 
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Essayband gleichen Titels: Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste.

 
Ort der Veranstaltung ist das

    Schwule Museum*
    Lützowstraße 73
    10785 Berlin
     
    Telefon: +49 . (0) 30 . 69 59 90 50
    kontakt@schwulesmuseum.de 
     
    Öffnungszeiten:
    Mo, Mi, Fr, So 14:00-18:00 Uhr; Do 14:00-20:00 Uhr; Sa 14:00-19:00 Uhr; Di geschlossen
     
    Eintrittspreise:
    € 7,50 (€ 4,00 ermäßigt); ab einer Gruppe von 10 Personen € 5,00 pro Person
     
    Alle Angaben ohne Gewähr. 

 

 
28. Januar 2017


Uraufführung: »Wahnfried« als Oper am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Am  Samstag, den 28. Januar 2017, wird am Badischen Staatstheater in Karlsruhe unter der musikalischen Leitung von Justin Brown und in einer Inszenierung von Keith Warner die Oper »Wahnfried« von Avner Dorman (Musik) und Lutz Hübner (Text) uraufgeführt. Diese erste Oper des Komponisten ist  im Auftrag des Badischen Staatstheaters entstanden und setzt dort die Reihe Politische Oper  fort:
 

    Siegfried Wagner: Figurine von Julia Müer

    Siegfried Wagner,
    Figurine: Julia Müer

    Erzählt wird die Geschichte des Wagner-Clans, der nach dem Tod des Meisters von Bayreuth aus bestimmte, was als Wagners Erbe zu gelten hatte. Wir werden Zeugen eines grotesken und provokanten Kampfes hinter den Mauern von Wahnfried um die Deutungshoheit von Wagners Werk und Leben.

     

Wie einem Flyer (pdf) von Music Sales Classical zu entnehmen ist, dreht sich das Stück dabei in erster Linie um Houston Stewart Chamberlain; sein Schwager Siegfried Wagner wird von einem Countertenor verkörpert, nähere Details sind der Besetzungsliste zu entnehmen.
 
Nach der Premiere sind sechs weitere Vorstellungstermine geplant, der letzte am 12. Mai 2017; für Kartenwünsche wenden Sie sich bitte direkt an:
 

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